Mesdames, Messieurs

hereinspaziert !

CABARET PARIS

Entrée ist jederzeit !


„CABARET PARIS“ war ursprünglich ein abendfüllendes Programm – „Un Tour de Chant“- aus Theater, Puppen– und Maskenspiel und natürlich französischen Chansons, eingebettet in einen deutschsprachigen szenischen Rahmen. Die Schauspielerin und ‚Chansonette‘ Yvonne Vogel erzählt darin die Geschichte eines jungen Mädchens aus der französischen Provinz und wird auf ihrem Weg nach Paris von ‚Les Chevaliers de la Lune‘ begleitet : Helmut Goll ( Akkordeon ), Ekkehard Hoffmann (Kontrabaß ), Manfred Schmidt (Klavier ) und Jens Horn (Gitarre ).

Doch schon bald gab es - und gibt es natürlich immer noch - neben der Theater – auch die Musikgruppe „Cabaret Paris“, die nicht mehr nur den französischen Chanson – und Musettegrößen huldigte, sondern ihr Repertoire durch Swing, Tangos und deutsche Schlager der 20er bis 50er Jahre erweitert hat.

Das zweite Programm, „La Nuit Parisienne“, verschrieb sich den drei großen Traditionen der französischen Musik des 20. Jahrhunderts, die ihren Ursprung in Paris hatten : Musette, Zigeunerswing ( mit dem Gastmusiker Holger Fehr – Sologitarre ) und Chanson.

Seitdem hat sich so manches getan, viele unterschiedliche, nicht nur rein französische Programme sind inzwischen dazugekommen :

- „Der Tod macht die Musik“ – Lieder über den Tod und das Leben...

- „Der Kommunist von Montmartre“ – eine szenische Lesung mit Cabaretatmosphäre

- „Menue avec Toulouse – Lautrec“ - Ein Abend ganz im Stil der französischen Jahrhundertwende

- „Das Jahrhundertdiner“ – ein musikalischer und kabarettistischer Bummel durch das vergangene Jahrhundert

- „Bleu weiss red“ – ein bunter Abend mit Kabarett – und französischen Chansons, Swing und Tangos

- „Gourmetreise“ – eine musikalische Reise durch europäische Nachbarstaaten

- „Lieder, die der Kochtopf schrieb“

- TOTal vital - Dies' Programm geht über Leichen

- „Schlager, die ins Auge gehen“

- „ZUGABE - Das jubilierende Kleinkunstprogramm

- „Lieder-liches und Chanso-nettes“

- „Moulin Rouge – Oh frivol ist mir am Abend“

- „Im Tingeltangel tut sich was“

- „La Dolce Vita - Mamma, Mafia, Maccheroni“

- “Querböse”

- “Frauen lassen nix beim Alten”

- „Rosige Zeiten“

- „In Kino Veritas“

Die Gruppe "Cabaret Paris", besteht heute aus Künstlern, die von ihrer Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten. Neben dem, von der Straßenmusik kommenden, Gitarristen Jens Horn, dem, einer BigBand 'entflohenen', Akkordeonisten Jochen Bernhardt und dem Sologitarristen Holger Fehr, der 'im Cabaret' allerdings dafür sorgt, dass alle 'bäss-er' klingen, wird ihr Auftrittsstil vor allem geprägt von ihrer unkriegerischen Front-Frau Yvonne Vogel, die vom Theater kommt – und auch immer wieder dorthin zurückkehrt.

Künstler zu sein, war für alle jedoch schon immer eine traditionsreiche Angelegenheit, wenn diese Tradition bedeutet, sich kritisch mit Vorgängen auseinanderzusetzen. Dabei sollte aber auch der Unterhaltungswert nicht zu kurz kommen und so entstanden im Laufe der letzten dreizehn Jahre, ganz nach dem Motto "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung", neben den oben genannten Kleinkunst – und Dinnertheaterprogrammen auch immer wieder ‚Auftragsarbeiten’ wie zum Beispiel Programme zum Antikriegstag, zu Themen wie ‚fremd’, ‚Gefahr von rechts’ oder ‚Bildung’, themenbezogene Begleitung von Vernissagen, ein Programm über den Tod, und natürlich, man darf das Brötchenverdienen schließlich nicht ganz außer Acht lassen, auch viele 'MuGGen', musikalische Gelegenheitsgeschäfte.